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OVERLAND-TOUR DURCH PATAGONIEN (19 Tage, 18 Nächte)

 

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Tag 1: Stadtrundfahrt Santiago
Am internationalen Flughafen von Santiago de Chile werden Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt. Transfer zu Ihrem Hotel im Zentrum Santiagos. Wir begrüßen Sie und die anderen Reiseteilnehmer mit dem Nationalgetränk Chiles, dem Pisco Sour. Bei der anschließenden Stadtführung werden Sie die historische Altstadt, unter anderem den Markt, die Kathedrale und den Plaza de Armas kennen lernen. Gemeinsames Abendessen in der chilenischen Hauptstadt.

Tag 2: Santiago - Puerto Montt - Nationalpark Vicente Perez Rosales
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Wir fliegen die Cordillera de los Andes entlang zur Hauptstadt der Seenregion, Puerto Montt. Hier erwartet uns unser Fahrer mit einem komfortablen Ford Econoline. Die Fahrt zu unserem Hotel führt uns über eine Panoramastraße durch das idyllische Vorandenland, vorbei an Seen, schindelbedeckten Häusern und schneebedeckten Vulkanen. Der vollendet geformte Kegel des Vulkan Osorno thront majestätisch über dieser einzigartigen Gebirgs- und Seenlandschaft. Wir übernachten im Hotel Petrohué am Ufer des Lago Todos los Santos (Allerheiligensee) im Nationalpark Vicente Pérez Rosales. Abendessen im Hotel.

Tag 3: Nationalpark Vicente Perez Rosales
Nach einem guten Frühstück fahren wir auf den Vulkan Osorno bis auf eine Höhe von 1.350m. Der Blick bis zum Pazifik ist beeindruckend. Bei guten Witterungsverhältnissen unternehmen wir eine Wanderung auf dem Lavagestein in Richtung Schneegrenze. Hier, im Windschatten des großen Vulkans machen wir unseren Picknick-Lunch. Auf dem Rückweg besuchen wir die beeindruckenden Saltos del Río Petrohué (Wasserfälle). Gegen Abend erwartet uns gemeinsam ein gemütliches Abendessen.

Tag 4: Nationalpark Vicente Perez Rosales - Bariloche
Heute fahren wir durch das Herz der Seenregion, entlang dem Lago Puyehue und durch die Urwälder des gleichnamigen Nationalparks an der argentinisch-chilenischen Grenze. Vulkane, schneebedeckte Zinnen und Bergwälder von unbeschreiblicher Schönheit machen diese Andenüberquerung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die „argentinische Schweiz“ empfängt uns mit tiefblauen Seen, typischen Holzhäusern und Zypressenwäldern. Während wir am Lago Nahuel Huapi entlangfahren, ändert sich die Landschaft drastisch. Die Vegetation wird zusehends spärlicher und verwandelt sich in wenigen Augenblicken in eine endlose Steppenlandschaft. Wir umfahren den See und erreichen gegen Abend Bariloche. Sie haben Zeit für einen gemütlichen Bummel mit anschließendem Abendessen.

Tag 5: Bariloche - Futaleufu - Lago Yelcho
Die Fahrt von Bariloche Richtung Süden führt uns abwechselnd durch das argentinische Vorandenland und durch die unermesslichen menschenleeren Weiten der Pampa. Kurz nach Trevellin zweigen wir von der Ruta 40 ab auf eine unscheinbare Schotterpiste, die uns in das malerisch gelegene chilenische Grenzdorf Futaleufú bringt. Wir fahren jetzt durch eine der landschaftlich schönsten Gebiete Nord-Patagoniens. Inmitten der Hochanden schlängelt sich unsere Straße durch tiefe Schluchten am smaragdgrünen und weiß schäumenden Rio Futaleufú (der groβe Fluss) vorbei. Die in den Fels gehauene Carretera windet sich steil durch Berg und Tal. Schneebedeckte Berge und unberührte Regenwälder spiegeln sich in lieblichen Lagunen. Wie ein Traum liegt plötzlich der von gletscherbehangenen Bergen umrahmte Lago Yelcho mir seinen tiefblauen Wassern zu unseren Füßen. Am Ufer dieses Sees werden wir übernachten.

Tag 6: Lago Yelcho - Nationalpark Queulat
Heute stoßen wir auf die berühmte Carretera Austral, der unbefestigten und reizvollen Verlängerung der chilenischen Panamericana. Die rustikale Schotterpiste dringt tief in die unberührte Wildnis vor, entlang dem türkisblauen Río Frío, gletscherbedeckten Bergmassiven, verträumten Seen und malerischen Wasserfällen. Wir erreichen unser idyllisch gelegenes Hotel. Hier können Sie vor dem Abendessen noch einen Spaziergang am See machen oder ein entspannendes Bad im beheizten Außenpool genießen.

Tag 7: Puyuhuapi
Nach kurzer Anfahrt steht auf dem heutigen Programm eine ausgiebige Wanderung, die uns durch den Nationalpark Queulat führen wird. Wir werden zu einem Aussichtspunkt gelangen, vom dem aus Sie den wunderschönen Blick auf den hängenden Gletscher „Ventisquero Colgante“ und dessen Wasserfall genießen können. Außerdem wandern wir zur Lagune Témpanos, in der sich das milchige Schmelzwasser des Gletschers sammelt und später in den Río Ventisquero abfließt. Abends wird für uns, am See, ein für diese Gegend typisches „asado“ (Lamm gegrillt über offenem Feuer) zubereitet. Zum Essen wird ein guter chilenischen Wein gereicht.

Tag 8: Puyuhuapi - Coyhaique
Nach einem gemütlichen Frühstück oder einem angenehmen Morgenbad im Pool, geht die Fahrt entlang der üppig wilden Vegetation der Carretera Austral in Richtung Süden weiter. riesige Nalca Pflanzen und gigantische Farne schmücken den Wegesrand, dichte Wälder, stille Fjorde und schneebedeckte Gipfel bilden eine sagenhafte Ur-Landschaft. Die Straße schraubt sich in engen Serpentinen den Gipfeln entgegen zu einem der höchsten Pässe der Carretera Austral und fällt abrupt wieder ab bis wir den reißenden Rio Cisnes (den Schwanenfluss) erreichen. Hier lichten sich die undurchdringlichen, immergrünen Regenwälder und machen der rauen südpatagonischen Berglandschaft Platz. Durch das wildromantische Tal des Rio Simpson erreichen wir die Hauptstadt der Region Aisén, Coihaique. Gemeinsames Abendessen und Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.

Tag 9: Coyhaique - Lago General Carrera
Heute verlassen wir Coihaique, fahren durch eine immer karger werdende Steppenlandschaft und durchqueren ein tief eingeschnittenes Tal, dessen Gestein in einer Vielfalt von Farben schimmert. Am „Teufelspass“ öffnet sich uns ein sagenhaftes Panorama auf das Massiv des Cerro Castillo bis hin zu den Gipfeln und Gletscher der nördlichen Eisfelder. 1990 brach hier der Vulkan Hudson aus und erstickte mit seinem Ascheregen die Vegetation, staute Flüsse und hinterließ ein desolates Geistertal voll toter Bäume und weiten Sümpfen. Im Tal des Rio Murta beginnen die endlosen Südbuchenwälder und von weitem schon leuchten die türkisfarbenen Wasser des Lago General Carrera. Eingerahmt von den kahlen, rötlich schimmernden Hügeln der Pampa, den wuchtigen Massiven der Eisfelder und einem strahlenden Himmel liegt dieser gigantische See mit seiner sich ständig wandelnden blau-grünen Wasseroberfläche und seinen oft gigantischen Wellen vor uns. Nach einer traumhaften schönen Fahrt am See entlang erreichen wir unsere Lodge.

Tag 10: Lago General Carrera
Tagesausflug in die Umgebung des Lago General Carrera. Unter anderem besuchen wir auf einem Bootsausflug "La Catedral de Mármol"; eine aus Marmorhöhlen bestehende Halbinsel, die durch die starken patagonischen Winde in tausenden von Jahren erstaunliche Gebilden geformt hat. Während wir mit dem Boot in die Höhlen gelangen, bietet sich uns ein beeindruckendes Farbenspiel aus dem Türkisblau des Sees mit dem weißen Gestein der Marmorfelsen.

Tag 11: Lago General Carrera – Estancia
Entlang den gefährlichen Stromschnellen des Rio Baker fahren wir in das Tal des Rio Chacabuco, das uns zu dem letzten Grenzpass, Paso Roballo, auf der Carretera Austral bringt. Das Tal ist die Heimat des Ñandus und des Guanako und heute auch der besten argentinischen Rinder. Mit etwas Glück sehen wir auch die rosaroten chilenischen Flamingos, die in salzigen Lagunen kleine Krustentiere fangen. Die bisher üppige Vegetation wird nun karger und kurz nach der Grenze beginnt die typische baumlose südpatagonische Steppenlandschaft mit seinen pfeifenden Winden und trägen Wolkenmeeren. An einem sturmgepeitschten See, im Windschatten riesiger Weidebäume einer alten Estancia liegt unser Hotel.  ***Sollten die Wetterbedingungen ungünstig sein, werden wir die Grenze kurz hinter Chile Chico beim Pass Río Jeinemeni passieren.***

Tag 12: Estancia - Ruta 40 - El Chalten / Fitz Roy Massiv
Heute erreichen wir die legendäre Ruta 40, die uns durch die endlose Steppenlandschaft Patagoniens immer weiter gen Süden bringt. Der Lago Cardiel mit seinen milchig-türkisfarbenen Gletscher-Schmelzwasser bringt kräftig Farbe in die gerade wegen ihrer Eintönigkeit so beeindruckende Landschaft. Weg von der Ruta 40 nähern wir uns wieder den Anden und bei schönem Wetter sehen wir schon bald die phantastische Felsformationen des Fitz Roy Massives. Wir erreichen El Chalten und übernachten in einer gemütlichen Estancia am Fuße des Giganten.

Tag 13: El Chalten / Fitz Roy Massiv - El Calafate
Das Fitz Roy Massiv ist bei Extrem-Bergsteigern weltbekannt für seine tückischen Eiswände, unberechenbaren Winde und ständig wechselndes Wetter. Trecking-Begeisterte aus aller Welt erwandern die vielen Wanderwege im Nationalpark Los Glaciares und auch wir werden nach dem Frühstück die spektakuläre Bergkulisse in einer etwa 3-stündigen leichten Wanderung erkunden. Am Nachmittag fahren wir am smaragdgrünen Lago Viedma vorbei durch die unendlichen Weiten der argentinischen Pampa nach Calafate am Lago Argentino. Wir übernachten in einer gemütlichen Estancia, haben Zeit für einen Bummel durch das Städtchen und zum Abendessen gibt es zartes argentinisches Steak.

Tag 14: Perito Moreno Gletscher
In der Frühe fahren wir von Calafate am See entlang durch die Vorandensteppe mit seinen traumhaft schönen Morgenhimmeln. Am Eingang des Nationalparks Los Glaciares verwandelt sich die bisher baumlose Pampa fast übergangslos in dichte Südbuchenwälder. Der südliche Arm des Lago Argentino scheint türkisfarben gegen die milchig grauen Wolkenwände der südlichen Eisfelder. Vereinzelt schwimmende Eisberge zeugen von der Nähe eines der gewaltigsten Naturereignisse der Welt. Der Gletscher Perito Moreno drückt mit unvorstellbarer Kraft riesige Eismassen von den kontinentalen Eisfeldern herunter ins Tal, die donnernd krachend von den weiß-blauen Steilwänden in den See fallen. Der eisige Fluss bewegt sich bis zu 2 Meter am Tag und ist damit einer der wenigen wachsenden Gletscher der Welt. Wir beobachten dieses grandiose Schauspiel von einer Plattform aus nächster Nähe. Bei gutem Wetter empfehlen wir Ihnen an einer 1-stündigen Bootsfahrt zur Gletscherwand teilzunehmen.

Tag 15: El Calafate - Nationalpark Torres del Paine
Auf der Ruta 40 durchqueren wir ein letztes Mal die argentinische Pampa auf unserem Weg zur chilenischen Grenze. Hier verzehren wir unseren Picknick und begeben uns dann direkt in den Nationalpark Torres del Paine, der einer der Höhepunkte unserer Reise darstellt. Herden von Guanakos auf sanft hügeliger Steppenlandschaft, schroffe rot-graue Felsmassive, Granittürme, milchig-grün leuchtende Seen und weiß schimmernde Eisfelder vereinigen sich zu einem grandiosen Panorama. Wir übernachten in einer gemütlichen Hosteria mit phantastischem Blick auf das Paine Massiv.

Tag 16: Nationalpark Torres del Paine
Heute verbringen wir den ganzen Tag im Nationalpark. Während der Fahrt und bei den Wanderungen kann man das gewaltige Massiv des Torres betrachten, den Paine Grande und die vielen anderen Gipfeln. Das Panorama ist bis weit hin zu den Eisfeldern überwältigend. Wir besuchen auch den Aussichtspunkt des Gletschers Grey, die Wasserfälle de Paine Flusses und die Laguna Amarga. Beendet wird der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen.

Tag 17: Nationalpark Torres del Paine - Punta Arenas
Unser heutiges Ziel ist Punta Arenas, die südlichsten Stadt Chiles. Auf dem Weg besuchen wir eine Pinguinkolonie am Pazifik. Ab März verlassen die meisten Pinguine diesen Ort. Falls Ihrer Reise zu diesem Zeitpunkt stattfindet, besuchen wir stattdessen eine Estancia, wo Ñandus (einheimische Straußenvögel) gezüchtet werden. Wir die kleine Hafenstadt Puerto Natales und besuchen die nahe gelegene Höhle des Milodon. Der deutsche Kolonist Eberhard hat hier die Überreste des Urzeittieres "Milodon" gefunden, dessen Statue die Besucher in Lebensgröβe betrachten können. Bei einem Stadtrundgang in Punta Arenas können wir auf die geschichtsträchtige Magellanstrasse blicken, die das Festland von der Insel Feuerland trennt. Bei gutem Wetter kann man die Insel sogar am Horizont erkennen. Wir übernachten auf einer Estancia außerhalb Punta Arenas oder einem Hotel in der Stadt.

Tag 18: Punta Arenas - Santiago
Vor unserem Abflug gegen Mittag machen wir eine kurze Stadtrundfahrt zum Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf die Magellanstrasse. Die vielen bunten Dächer von Punta Arenas geben der oft windgepeitschten und düsteren Stadt einen leichten, fast fröhlichen Akzent. Wir nehmen den Inlandsflug nach Santiago und erreichen am späten Nachmittag unser Hotel in Santiago. Beim gemeinsamen Abendessen feiern wir Abschied.

Tag 19: Abreise
Mit dem Frühstück endet die Tour in Santiago. Um den Transfer zum Flughafen oder zu den Anschlussprogrammen kümmern wir uns natürlich.

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